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STRIKTURRESEKTION UND END-ZU-END-ANASTOMOSE

Unter der Strikturresektion und Anastomosierung der Enden wird die perineale Freilegung und vollständige Resektion der Verengung mit anschließender Anastomose der Urethra-Enden verstanden.

Dieses Verfahren ist durch die Strikturlänge sowie deren Lokalisation limitiert.1 Eine Anwendung dieses Verfahrens wird nur bei kurzstreckigen Verengungen von 1-2 cm empfohlen.2

Die Anastomose ist jedoch nur bei spannungsfreier Zusammenführung möglich, da andernfalls die Gefahr von Nahtdehiszenzen, Rezidiven und penilen Verkürzungen sowie Verkrümmungen besteht.3

1 Klevecka et al. Harnröhrenstriktur: Ursachen, Klassifikation, Diagnostik und Behandlung. Journal für Urologie und Urogynäkologie. 2010; 17(4):16-24.
2 Santucci RA, Mario LA, McAninch JW. Anastomotic urethroplasty for bulbar urethral stricture: analysis of 168 patients. J Urol 2002; 167: 1715–9.
3 Klevecka et al. Harnröhrenstriktur: Ursachen, Klassifikation, Diagnostik und Behandlung. Journal für Urologie und Urogynäkologie. 2010; 17(4):16-24.